Alfred Smudits (ed.): Roads to Music Sociology
Music sociology occupies a special position in the social and cultural sciences. The terminology alone – in German it is ‘Musiksoziologie’ and not ‘Soziologie der Musik’ – indicates many possible approaches: Is ‘music sociology’ a subdiscipline within sociology or musicology? Or is it a discipline on its own, espousing significant differences from sociology and musicology alike? On the occasion of its 50th anniversary, the Department of Music Sociology at the mdw – University of Music and Performing Arts Vienna – probably the only one in the world to bear the name as a separate department – decided to clarify the state of music sociology. Some of the world’s most prominent representatives of the discipline were invited to participate in this project and present their own viewpoints on the various approaches to music sociology. Their contributions address the particular research objects of music sociology (institutions of musical life; production, distribution and consumption of music; music-making; ‘works’, genres and repertoires; etc.) as well as the different methods of research (stock-taking, surveys, interviews, music analysis, biographical research, etc.).

Sarah Chaker, Jakob Schermann, Nikolaus Urbanek (ed.): Analyzing Black Metal
Tiefschwarze Nächte, Krächzgesang und Kunstblut, magische Symbole, archaische Rituale und uralte Geschichten: Black Metal bedient auf unterschiedlichsten Ebenen der Inszenierung Codes des Dunklen, Bösen und Geheimnisvollen – musikalisch-klanglich, diskursiv, visuell, körperlich-performativ, paratextuell. Doch wie genau funktionieren gängige ästhetische Symbole des Black Metal und wie sind sie in ihrem jeweiligen Kontext zu verstehen und einzuordnen? Ausgehend von dieser Frage bieten die Beiträge des Bandes differenzierte Einblicke in ein komplexes musikalisches und kulturelles Gegenwartsphänomen. Darüber hinaus geben sie methodisch Aufschluss über Möglichkeiten und Grenzen transdisziplinärer, kollektiver Analysen von populärer Musik.

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Michael Huber: Musikhören im Zeitalter Web 2.0
In Anschluss an aktuelle Erkenntnisse soziologischer und sozialpsychologischer Musikrezeptionsforschung erläutert der Band, welche gesellschaftlichen Funktionen das Musikhören heute erfüllt, und welche Rolle hier die neuen Rahmenbedingungen im Web 2.0 spielen. Auf Basis repräsentativer empirischer Erhebungen werden musikalische Einstellungen und Verhaltensweisen illustriert sowie klar abgrenzbare Musikhörtypen charakterisiert, die in je besonderer Weise mit den aktuellen Möglichkeiten und Herausforderungen der digitalen Mediamorphose umgehen. Besondere Berücksichtigung findet dabei die Frage nach der Bedeutung primärer Sozialisation als Gegengewicht zur musikalischen Selbstsozialisation im Internet. Vor allem Alter, Schulbildung und Wohnortsgröße der Menschen zeigen sich als entscheidende Einflussgrößen der individuellen musikalischen Praxis in Österreich.

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Tasos Zembylas und Martin Niederauer: Composing Processes and Artistic Agency: Tacit Knowledge in Composing. London: Routledge (ISBN 978-1-138-21549-8)

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Raffaela Gmeiner
sie . macht . popmusik
Perspektiven auf den Handlungsspielraum österreichischer Popmusikerinnen
Band 16 der Reihe extempore, Institut für Musiksoziologie 2017

Eva Krisper
Von der Kunst, mit Musik den Lebensunterhalt zu bestreiten
Ein Zum Berufseinstieg von Pop- und Jazz-GesangsabsolventInnen in den österreichischen Musikarbeitsmarkt
Band 15 der Reihe extempore, Institut für Musiksoziologie 2017

Christina Huber
Die gescheiterte Zweckfreiheit der Kunst
Ein praktisches Werkzeug zur Kunst- und Kulturarbeit
Band 14 der Reihe extempore, Institut für Musiksoziologie 2017

Tasos Zembylas
Praktiken des Komponierens
Soziologische, wissenstheoretische und musikwissenschaftliche Perspektiven
Springer VS, Wiesbaden 2016

Rosa Reitsamer, Katharina Liebsch (Hrsg.)
Musik, Gender, Differenz
Intersektionale Perspektiven auf musikkulturelle Felder und Aktivitäten
Forum Frauen- und Geschlechterforschung Band 44, Wetfälisches Dampfboot 2016
 

> Reihe: Musik und Gesellschaft

> Reihe: extempore

> Reihe: Frauentöne

> weitere Publikationen

 

Jahresberichte des Instituts

ab Ausgabe Nr. 30/2011 auch als pdf

Berichte und Informationen Nr. 33/2017.pdf

aus Kunsträume #2-2015 Mai

Perspektive Musikleben.
Das Institut für Musiksoziologie an der mdw ist eines von nur drei derartigen Instituten weltweit. Heuer feiern wir 50-jähriges Bestehen.
Institutsleiter Alfred Smudits gibt einen Einblick in die zukunftsweisenden Forschungsbereiche.

GETTING PERSPECTIVE ON MUSICAL LIFE
The Department of Music Sociology at the mdw is one of only three such departments worldwide — and this year, we celebrate 50 years of existence.

Department head Alfred Smudits provides some insight into the pioneering research taking place there.

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