Katharina Alexi
Dr.in

 

2008-2014 Studium der Angewandten Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt Musik sowie Medienwissenschaft an der Universität Lüneburg. Seit 15 Jahren Veranstalterin jugendkultureller Konzerte/Mitarbeit an Musikfestivals und seit ca. zehn Jahren Fanzine-Autorin.

Seit 2016 assoziiertes Mitglied des Forschungsbereichs ((audio)) am Institut für Kultur und Ästhetik digitaler Medien (ICAM) der Universität Lüneburg und redaktionelles Mitglied der Forschungsplattform llaudioll.de sowie 2016-2019 Mitarbeit im tunesisch-deutschen Forschungsprojekt „Transformation Kultur Geschlecht“ (Université de la Manouba, ISSH Medenine, Universität Lüneburg). Seit 2017 Lehrbeauftragte der Kultur-, Musik- und Medienforschung an der Universität Lüneburg.

Seit 2020 mit Eva Krisper und Eva Schuck Herausgabe des Online-Journals samples der Gesellschaft für Popularmusikforschung.

2018-2021 Promotion am Institut für Anglistik/Amerikanistik der Universität Rostock mit der Dissertation „Konfliktive Deutungen von Rock-Akteurinnen in Nordamerika: eine Analyse der geschlechtsspezifischen Figur des Groupies in Musikmedien und -biografien“ bei Prof. Dr. Gesa Mackenthun, Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Apl. Prof. Dr. Rolf Großmann; 2018-2021 Kollegiatin am DFG-Kolleg „Deutungsmacht“ der Universität Rostock.

 

Forschungs-/Arbeitsschwerpunkte

Musik und Machtverhältnisse

Politisierte (populäre) Musiken

Musik, Erinnern und Gedenken

 

Publikationen

Monografie

(in Vorbereitung): Konfliktive Deutungen von Rock-Akteurinnen in Nordamerika. Eine Analyse der geschlechtsspezifischen Figur des Groupies in Musikmedien und -biografien (Arbeitstitel)

Herausgaben

Mit Eva Krisper und Eva Schuck: samples (Online-Publikationen der Gesellschaft für Popularmusikforschung)

Mit Eva Krisper, Eva Schuck, Michael Ahlers und David-Emil Wickström (2021): special issueNot Ready to Make Nice. Macht und Bedrohungen in der populären Musik“ (Not Ready to Make Nice. Power and Threats in Popular Music). In. samples (19), http://www.gfpm-samples.de

(in Vorbereitung) mit Annika Hachmeister, „Musikproduktion und Geschlecht. Ein Reader studentischer Beiträge“. In: llaudioll.de

Artikel in Zeitschriften und Büchern

(in Vorbereitung): Anti-Rape (Culture) Music Videos and the Aesthetics of Defense in the 1990s and 2010s in Comparison. In: Christine Künzel, Manuel Bolz: Rape and Revenge

(In Vorbereitung, 2023): Trying to Cover (Up) the Collective Memory. Recent Re-Arrangements of the Resistance Song “Bella Ciao“ and the Pose of the Apolitical. In: Music, Populism and Nationalism in Contemporary Europe, hg. v. Mario Dunkel u. Reinhard Kopanski (Reihe "Music and Politics), Routledge

(in Vorbereitung, 2023): Outcalls und Unterstützungsgruppen als Praktiken des Umgangs mit sexualisierter Gewalt in den politisierten Jugendkulturen (Arbeitstitel). In: Jahrbuch Musik & Gender 16, hg. von Anke Charton u. Elisabeth Treydte. Hildesheim: Olms

(2022) Auseinandersetzungen um Abtreibung in Deutschland 2017-2020 im Kontext digitaler Medien. Kultur- und medienwissenschaftliche Perspektiven. In: Martina Kumlehn, Stefanie Wodianka (Ed.): Kulturen des Streits. Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis. Bielefeld: transcript.

(2021): Glam ‘Heroines‘. Gaps in Glam Historicisation from Black Self-Feminised Musicians to the Herstory of Glam Rock. In: Studia de Cultura (Annales Universitatis Paedagogicae Cracoviensis), 13/2: Female Artists and (Post)feminist Discourses of Popular Music Culture. Revisions, Articulations and Research Proposals, hg. von  Magdalena Stoch und Jakub Kosek

Mit Monika Holzbecher (2021): „Sexuelle Grenzverletzungen in der Musikausbildung sowie in der Aufführung und Produktion von populärer Musik - aktuelle Forschungsansätze und Gegenmaßnahmen“. In: samples (19), special issue „Macht und Bedrohungen in der populären Musik“ (Power and Threats in Popular Music. Abstract (englisch)

(2019): „’Natürlich nur ironisch und nur so nebenbei’ - Teilzeit-Solidarität, Neosexismus und Humor im Indie, Punk und Rap“. In: Mario Dunkel, Ralf von Appen (Eds.): (Dis-)Orienting Sounds. Machtkritische Perspektiven auf populäre Musik (Beiträge zur Popularmusikforschung). Bielefeld: transcript, S. 105-132

(2019): Zeitgenössische Protestmusik und Geschlecht in Tunesien. Journalistische und wissenschaftliche Erzählungen. In: Steffi Hobuß/Moez Maataoui/Ina Khiari-Loch (Hg.): Tunesische Transformationen. Feminismus – Geschlechterverhältnisse – Kultur. Tunesisch-deutsche Perspektiven. Bielefeld: transcript, S. 249-276

(2019), Hobuß, Steffi/Maataoui, Moez/ Khiari-Loch, Ina: Transformation-Kultur-Geschlecht. Eine Einleitung. In: Steffi Hobuß/Moez Maataoui/Ina Khiari-Loch (Hg.): Tunesische Transformationen. Feminismus – Geschlechterverhältnisse – Kultur. Tunesisch-deutsche Perspektiven. Bielefeld: transcript, S. 9-20

(2014): Das Kreischen im Pop-Konzert. Zur Entstehung einer Rezeptionsform und Pathologisierung von Konzertbesucherinnen. In: samples (12), www.gfpm-samples.de/Samples12/alexi.pdfauszgezeichnet mit dem Förderpreis der Gesellschaft für Popularmusikforschung 2013

(2012): 'Haste mal 'n Merkblatt?' Zur rechtlichen Situation der Straßenmusikerinnen und Straßenmusiker. In: MusikForum, 1/12, S. 39-41

 

Vorträge (Auswahl)

20.-22. Oktober 2022, mit Ondřej Daniel: Politicized and commodified ”children’s music“ and its interrelations to ”adult music“. Traces from major labels to DIY music cultures, International Conference: 5th IASPM-D-A-CH Conference || 32nd GFPM Conference, PARALLEL SOCIETIES. Effects of Structural Juxtapositions on Popular Music, Its Research and Mediation, panel: "Inside/outside popular music studies" mit Steffen Just und Wolf-Georg Zaddach, mdw Wien

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6/2022 (eingeladen): Punk und Veranstaltungen im Wandel. Konzerte, Chaostage - Sylt? Gastbeitrag im Seminar "Tot oder lebendig? – Das Phänomen Punk" (Musikkulturen) an der Universität Lüneburg, Dozentin: Eva Schuck

6/2022 (eingeladen): Reproduktionsverhältnisse. Pop & Abortion. Universität Lüneburg, Masterseminar "Auditive Kultur und Sound Studies – Einführung", Spezial-Ausgabe anlässlich der 25-jährigen Tätigkeit von Rolf Großmann am Schwerpunktbereich ((audio)) ästhetische Strategien, Lehrende: Sarah-Indriyati Hardjowirogo, Malte Pelleter

5/2022, mit Prof. Dr. Yvonne Wasserloos: "'Lichtenhagen 1992' im klingenden Gedächtnis - Musikalische Medialisierungen in der internationalen Pop- und Jugendkultur", Universität Rostock, Gedenkvorlesungsreihe anlässlich der 30. Jährung des Pogroms in Rostock-Lichtenhagen 1992

4/2022: The “Deutschrock” Scene and Negotiations of the Openness to Right-Wing Ideologies in German-Language Popular Music after 2000, Konferenz "Popular Music, Populism and Nationalism in Contemporary Europe", Universität Oldenburg

3/2022, “'Touch Me Again and I will Fucking Kill You' – neuere popularmusikalische Ästhetiken feministischer Bedrohlichkeit bis Militanz (?) im Kontext sexueller Gewalt“, Workshop „Rape and Revenge. Rache-Kulturen und sexualisierte Gewalt in intermedialer Perspektive“, Universität Hamburg

12/2021, „Abgrenzungen von der Figur des Groupies in Autobiografien von Rock-Akteurinnen in Nordamerika – Selbstpositionierungen im Wandel“, Medialitäten des Auto-/Biographischen, 19. Workshop des Netzwerks Biographieforschung, Universität Wien, online

10/2021, mit Kasturi Chatterjee, “’Let me be your slave’. Power Amnesia and Presumptuous Self-Positionings in (White) Popular Music“, Music and Racism in Europe, online

9/2021, “Abortion in Popular Music as a Critical Response to Right-Wing Populism and Affirmative Imagery“, 11th Symposium of the ICTM Study Group on Music, Gender and Sexuality, Academy of Music, Universität Zagreb, Kroatien (angenommen)

12/2020, “Music and Activism. The New Feminist Movement of Punk (2010-2020), Right-Wing Populism and Punkriarchy“, Punk Scholars Network 7th Annual Conference & Postgraduate Symposium, online

12/2020 (eingeladen), “Bother to Count and Counter. Suggestions for the Collection of Gender Data and the Reflection of Working Conditions in the Field of (Popular) Music“, Gender Data in the Creative Sector. How to Bridge the Gap, Institut für Medienforschung, Universität Rostock, Europa-weiter Workshop

2/2020, “Antifascist Sounds among Nazis and Cows – Independent Punk and Techno Festivals in Northeastern Germany as Embattled Urbanized Thirdspace”, Urban Music Studies, Groove the City, Constructing and Deconstructing Urban Spaces Through Music (angenommen)

1/ 2020, Gastvortrag (eingeladen): „Neosexistisch (und) gegen Rechts? Seltsame Strategien in politisierten Popmusiken und -medien“, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Institut für Popularmusik, Buchpräsentation “(Dis-)Orienting Sounds“

11/2019 Gastvortrag (eingeladen) „Nullen und Einsen? Medientheoretische und -praktische Verwerfungen geschlechterbinärer Technologiekultur(geschichte((n)) seit Sadie Plant“, Tag der Lehre, Universität Lüneburg

9/2019 „'The Band Is with Me' – Retrospektiven von als Groupies gedeuteten Akteurinnen der US-amerikanischen Rockmusik“, Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung, Fachgruppensymposium Musikethnologie und Vergleichende Musikwissenschaft „Musik und Erinnerung“, Hochschule für Musik Detmold/Universität Paderborn

9/2019 „Informations- oder Werbeverbot? Deutungsmachtkonflikte zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch am Beispiel der Verurteilung der Ärztin Kristina Hänel“, Nachwuchsforum "Streitkulturen. Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis" des GRK Deutungsmacht, Universität Rostock

11/2018: „Gegen Nationalismus und 'verdammte Huren'. Emanzipation und Frauenverachtung im deutschsprachigen Indiepoppunk“, Arbeitstagung der Gesellschaft für Popularmusikforschung“, Des-Orientierungen populärer Musik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

09/2018: „State Feminisms. Tunisia and the GDR in Comparison“, mit Steffi Hobuß, 10th European Feminist Research Conference, Georg-August- Universität Göttingen

06/2018: „’Glam Rock Heroines’. Diskursive Leerstellen im queeren Erinnern“, Tagungsreihe „Queer Contradictions – Widerspruchsszenarien der diskursiven Position und Positionierung von Marginalität jenseits heteronormativer Lebensentwürfe“, Bremen-Turku-Warsaw-Stockholm Series on Studies in Discourse and Contradiction, Universität Bremen

11/2017 (eingeladen): „’Die Schlampe sind wir alle’. Populäre Musik, Medien und Misogynie“. 10 Minuten, die den Unterschied machen, Universität Lüneburg

10/2015: „'Groupie’ - zur Entstehung eines Begriffs und seinen Folgen“, The Fatal Frollein Feast, Alte Meierei Kiel

 

Betreute Abschlussarbeiten (Auswahl)

Erstbetreuung

  • Kernelemente geschlechtsspezifischer Cybergewalt und künstlerische Reaktion - am Beispiel von Sarah Bosetti (2021), Autorin: Lena Weber, Universität Lüneburg, Betreuung mit Hon. Prof. Dr. Alenka Barber-Kersovan
  • Ästhetische Distinktion als kollektive Subjektivierung. Die Mode der britischen Punks der 1970er Jahre (2021), Autor: Felix Eisenreich, Universität Lüneburg, Betreuung mit Hon. Prof. Dr. Alenka Barber-Kersovan
  • "Hallo Hoffnung statt No Future. Wandel und Inhalte aktueller Punkmusik in Deutschland" (2019), Autorin: Lena Dockhorn, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit: Dr. Robin Kuchar, Ergebnisse wurden präsentiert auf der Punk Scholars Annual Conference im Dezember 2020
  • "Die Keychange-Initiative als Werkzeug zum Erreichen von Chancengleichheit in der Musikindustrie? Beobachtungen und Analyse der Potenziale und Grenzen" (2019), Autorin: Ariane Mohr, geprüft mit: Hon. Prof. Dr. Alenka Barber-Kersovan
  • "Musik-Stars nach ihrem Tod. Eine Imageanalyse nach Silke Borgstedt am Beispiel von Amy Winehouse" (2019), Autorin: Hannah Siems, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit: Hon. Prof. Dr. Alenka Barber-Kersovan

Zweitbetreuung

  • Postmigrantische Perspektiven im Deutschrap. Die Inszenierung von Lady Bitch Ray - eine Musikvideoanalyse (2022), Autorin: Lisa Feller, B.A., Erstgutachter: Apl. Prof. Dr. Rolf Großmann

  • "Neurechte Ideologie im Deutschrap am Beispiel von Cashmos Musikvideo zum Song 'Alman'" (2021): Autorin: Martha Ziegler, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit: mit Prof.’ Dr.’ Monika E. Schoop

  • "Unseen Worlds? Künstlerische Praktiken und Strategien der Sichtbarkeitmachung von Musikerinnen in der popkulturellen Musikindustrie" (2020), Autorin: BereNike Wuhrer, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit Dr. Steffi Hobuß. Berenike Wuhrer wurde 2021 für den Aufsatz "Sichtbarkeit, Geschlecht und Popmusik" mit dem Early Career Best Paper Award der Gesellschaft für Popularmusik ausgezeichnet

  • “'True till death'. Eine exemplarische Analyse der Straight Edge-Bewegung in den USA von 1981 bis 1993" (2020), Autorin: Kathrin Hein, B.A., Universität Lüneburg, Erstgutachter: Apl. Prof. Dr. Rolf Großmann
  • Aneignung von K-Pop am Beispiel der Hamburger Szene. Eine qualitative Untersuchung (2020), Autor: Daniel Chang, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit Hon. Prof. Dr. Alenka Barber-Kersovan
  • "Nicht im Spotlight, nicht auf der Bühne – die Konstruktion des Habitus von Frauen in den technischen Berufen der Musikindustrie" (2019), Autorin: Annika Hachmeister, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit: Hon. Prof. Dr. Alenka Barber-Kersovan, veröffentlicht 2020 in: IIaudioII.de, hg. von Rolf Großmann et al.
  • „Feministische Theorie und Netzwerke von und für Künstler*innen in der Musikwirtschaft“ (2019), Autorin: Maria van Alst, B.A., Universität Lüneburg, geprüft mit: Prof. Dr. Michael Ahlers
  • "Perspektiven und Praktiken von Programmiererinnen in einer techno-meritokratischen Kultur" (2019), Autorin: Fee-Rose Stroschehn, B.A., Universität Lüneburg, Erstgutachterin: Prof. Dr. Paula Bialski

 

Rezensionen, Tagungsberichte, Übersetzungen 

Mit Nadine Walter (2021): Conference Report. Subversive Semantics in Political and Cultural Discourse. Nov 12-14 2020, Rostock, in: H-Soz-Kult, https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8887

Mit Dawid Mohr (2019): Tagungsbericht: Streitkulturen – Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis (Nachwuchsforum), 09.09.2019 – 13.09.2019 Rostock, in: H-Soz-Kult, www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-8523

Grami, Amel (2019): Die Transformation von Geschlechterverhältnissen im postrevolutionären Tunesien (Übersetzung), In: Steffi Hobuß/Moez Maataoui/Ina Khiari-Loch (Hg.): Tunesische Transformationen. Feminismus – Geschlechterverhältnisse – Kultur. Tunesisch-deutsche Perspektiven. Bielefeld: transcript, S. 83-100

(2018): Simon Reynolds (2017). Glam. Glitter Rock und Art Pop von den Siebzigern bis ins 21. Jahrhundert (Rezension). In: Eva Krisper et al. (Hg.): samples, Jahrgang 16, http://www.gfpm-samples.de/Samples%2016/rezalexi.pdf